Mein Blick – zwischen Poesie und Authentizität
Bonjour, ich bin Julie! Eure Familienfotografin aus Worms – Zweifach-Mama, Französin und seit 20 Jahren ist Deutschland meine zweite Heimat. Habe ich eure Neugier geweckt? Hier erfahrt ihr mehr über mich und meine Art zu fotografieren. Versprochen: Ich erzähle euch nicht, wie Fotografie schon immer Teil meines Lebens war und wie sehr ich Momente festhalten mag, sondern, wie ich meine Kreativität nutze, um Familien und Brautpaare zu begleiten, die keine Lust auf gestellte Bilder haben. Weil das Leben wie ein Pappteller voller Smarties in den Händen eines Kindes ist: bunt, beweglich und voller Überraschungen. Wieso sollten eure Bilder anders sein?

Von Worten zu Bildern
ES IST NIE ZU SPÄT…
… um sich einen Kindheitstraum zu verwirklichen. Ja, manchmal braucht es etwas Zeit, bis es „Klick“ macht. Bei mir hat es Jahre gedauert, bis ich mich endlich getraut habe, als Familienfotografin durchzustarten.
Mein Kindheitstraum war es, Wildnis-Fotografin zu werden… stattdessen habe ich Deutsch und Englisch studiert. Schließlich wurde ich Übersetzerin. Aber die Fotografie hatte ihr letztes Wort noch lange nicht gesagt!

„Früher habe ich Texte mit meinen Worten übersetzt. Heute möchte ich die kleinen und großen Ereignisse eures Lebens in Bilder übersetzen.“
Der Auslöser…

ODER WIE Mamasein DOCH ALLES VERänderte
Im Laufe der Jahre ist Fotografieren längst kein Hobby mehr geblieben, sondern meine Bestimmung geworden! Wieso? Ich bin einfach Mama geworden. Und auf einmal vergeht die Zeit schneller! Ich hatte das dringende Bedürfnis, unsere Familiengeschichte in Bildern zu erzählen. Und damit die Motivation, mich weiterzubilden.
Der Haken? Ich war so sehr auf meine Familie fixiert, dass ich mich dabei vergessen habe. Das ist mir erst vor ein paar Jahren nach einem Urlaub klar geworden. Beim Auslesen der Speicherkarte ist mir die nackte Wahrheit ins Gesicht gesprungen: „Kein einziges Bild mit mir!“ Nur ein paar Selfies. Und ein paar Handy-Bilder. Aber schöne Fotos von mir und den Kindern: gar keine. Nada. Rien du tout.
Welche Bilder von mir fehlen in unseren Familienalben? Ungestellte Bilder vom meinem Mama-Alltag: Vom Wochenbett. Von der Morgen- und Abendroutine. Vom gemeinsamen Backen. Von den Kitzel-Attacken. Von den unzähligen verbrachten Stunden auf dem Spielplatz. Es ist, als ob ich fast nie da gewesen wäre!


DIE KAMERA ALS BRÜCKE ZU eurer Geschichte
Warum ich fotografiere
Genau deshalb! Ich möchte nicht, dass eure Kinder später fragen „Wo warst du eigentlich Mama?“ Mütter sollen nicht die Nebenrolle in ihrer Familiengeschichte spielen, sondern die Hauptrolle!
Jahrelang habe ich selbst die Nebenrolle in meinem eigenen Leben gespielt. Als Kind war ich introvertiert. Die Kleine mit der Brille, die leise Beobachterin im Hintergrund. Doch ich hatte so viel zu sagen – ich habe mich nur nicht getraut.
Heute traue ich mich! Mit der Kamera in der Hand bin ich endlich ich selbst geworden. Ich verstecke mich nicht hinter der Kamera, sondern gehe auf euch zu. Fotografieren ist für mich mehr als nur ein Job. Es ist meine Sprache. Es bedeutet, da zu sein. Es ist mein Weg, dem Vergessen entgegenzuwirken und etwas Bleibendes zu schaffen. Eure Geschichte zu erzählen bedeutet, euch sichtbar zu machen – und damit auch mich.
Ich fotografiere, um zu zeigen: Wir sind hier. Wir werden geliebt. Und unsere Geschichte ist es wert, erzählt zu werden.
Sowohl die großen als auch die kleinen Ereignisse des Lebens schenken uns genug authentische und schöne Momente – warten wir nicht zu lange, um sie einzufangen.
Wir sind hier und wir werden geliebt

Feingefühl
Ruhige, ausgeglichene & fokussierte Art. In der Ruhe liegt die Kunst.
Spontaneität
Bitte lächeln ist bei mir streng untersagt 🙂
Kreativität
Wer hat gesagt, dass Familien- und Hochzeitsbilder steif und langweilig sein müssen?
WIR-GEFÜHL
Der Fokus auf die Emotionen, die Verbindungen, die Gesten, die Ausdrücke. Alles, was euch ausmacht.



Die poetische Seite des Lebens
Kinder machen erfinderisch
Meine Töchter sind meine tägliche Inspiration. Ja, mit Kindern wird es bekanntlich nie langweilig! Im Laufe der Jahre als Mama-Fotografin konnte ich meine Kreativität und meine Achtsamkeit immer wieder verfeinern. Denn eine wichtige Lektion habe ich von den Kids gelernt: „Alle bitte lächeln und in die Kamera schauen“ funktioniert meistens nicht.
Das Ergebnis? Übertriebenes Grinsen, V-Gesten, Grimassen… oder sie weigern sich, mitzumachen. Ich kann sie verstehen – es fühlt sich komisch an, vor der Kamera zu stehen, nicht wahr?
Statt sie zu nerven, habe ich sie einfach beobachtet, die Kamera immer griffbereit. Und dazu immer mehr mit Linien, Spiegelungen, Symmetrie, Formen, Licht und Schatten gespielt. Das Familienleben dokumentieren, ja. Aber bitte mit einem Hauch Pep, Poesie und Magie! Et voilà!
Durch diese spontane Art zu fotografieren sind Bilder entstanden, die nicht nur ästhetisch sind, sondern mir heute am meisten bedeuten. So fotografiere ich. Und genau diese Philosophie bringe ich in meine Familien- und Hochzeitsreportagen ein: Adieu steife Posen und gestellte Augenblicke! Ich passe mich euch an, damit euer Wir-Gefühl zum Vorschein kommt. Das schönste Kompliment für meine Arbeit? Wenn ihr „Das sind wir!“ sagen könnt beim Entdecken eurer Bilder!




Am Ende geht’s um ALLES, WORAN WIR UNS SPÄTER ERINNERN MÖCHTEN.
„Seltsam, das Leben. Wenn man klein ist, vergeht die Zeit überhaupt nicht und dann ist man plötzlich 50 Jahre alt… und alles, was von der Kindheit übrig ist, passt in ein Kästchen, verrostet und klein.“ – Die fabelhafte Welt der Amélie
Statt einer verrosteten Dose: Wie wäre es mit hochwertigen Fotoalben voller bedeutungsvoller Momente? Fotobücher, in denen man von Generation zu Generation mit einem weinenden und einem lachenden Auge blättert.
Jedes Familienbild ein Fenster zurück in diesen einen Moment: der Duft der Babyhaut, das Rascheln deines Hochzeitskleides, die Freudentränen deiner Oma, das unbeschwerte Kinderlachen auf dem Spielplatz.
Ich halte eure Familienmomente fest und gestalte daraus auf Wunsch eure ganz persönliche Zeitkapsel als hochwertiges Fotobuch.
Damit das, was bleibt, einen festen Platz in eurem Herzen und eurem Zuhause hat.